Vom 16.10.1999 0.00 Uhr bis zum 17.10.1999 24.00 Uhr fand das 42. JOTA statt.

Um rechtzeitig gut vorbereitet zu sein, kauften wir bereits am Mittwoch reichlich Lebensmittel ein. So konnten wir uns am Freitag schon ab 17.00 Uhr ausgiebig dem Auf- und Umbau unserer Funkstation widmen: Für Kurzwelle ein Kennwood TS-140s, einen Antennentuner von MFJ, eine FD4-Antenne, die wir in etwa 25m Höhe zwischen Turm und Kuppel unserer Kirche spannten. Für SSTV nutzten wir ein Pentium II Notebook mit mju-Multimode-Modem und als Software JV-Fax 7.1. Für Packet-Radio schließlich verwendeten wir ein Standard C5608d, eine im Turm befestigte 7-Element-Yagi für 70cm, ein Yam-Modem für 9600 Baud und einen 486er mit Graphic-Packet. Um per SSTV aktuelle Fotos versenden zu können, liehen wir uns eine Videokamera, die wir mit Hilfe einer Video-Karte mit einem weiteren Pentium II - Rechner verbanden. Da Gott bekanntlich vor den Erfolg den Schweiß gesetzt hat, mussten wir erst einmal alles die enge Wendeltreppe hinauf zu unserem Turmzimmer tragen.

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Nach dem mühsamen Aufbau, den wir als eingespieltes Team dennoch schnell hinter uns brachten, hatten wir noch genug Zeit, um uns auf der sich anschließenden gemütlichen Grillparty zu entspannen und uns auf die kommenden langen Nächte einzustimmen.

Punkt 0.01 Uhr begann endlich das Jota mit dem Packet-Radio-Spiel. Aus der Anleitung, die, wie in jedem Jahr, in DB0BOX in Nürnberg eingespielt wurde, erfuhren wir, in welchen Mail-Boxen die verschiedenen Rätselteile zu finden waren. Schnell hatten wir das Quiz gelöst und sandten unsere Antwort zurück an die Leitstation in Nürnberg (Bestätigung für die richtige Lösung).

Unglücklicher Weise mussten wir mit Einstrahlproblemen kämpfen, die auf die räumliche Nähe der KW- und der UKW-Station zurückzuführen waren. Unser Packet-Radio-Modem schaltete so manches Mal auf Dauersenden, die anderen Nutzer unseres Einstiegsdigipeaters DB0SPR mögen es uns verzeihen. Mittels einer schnell organisierten Keksdose schirmten wir unser Modem ab; ein Stahlzylinder diente als Kern einer Spule, die wir aus dem Tastaturkabel formten, um die HF-Einstrahlung herauszufiltern. So war ein einigermaßen störungsfreier Betrieb beider Stationen möglich. Da noch nicht viele Jota-Stationen QRV waren, ließen wir nach einigen Verbindungen den Abend ausklingen und gingen schlafen.

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Die Sonne weckte uns früh und so starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück in einen ereignisreichen neuen Tag.

Nach einigen Kurzwellen-Verbindungen mit JOTA-Stationen aus ganz Europa (z.B. mit den Faröer-Inseln) bereiteten wir einige Bilder für SSTV vor.

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Um 14.30 Uhr wurde das erste Puzzleteil des BdP auf 3,690 MHz ausgestrahlt, welches wir mit Hilfe eines Minidisk-Rekorders aufzeichneten; das zweite Puzzleteil galt es um 16.30 Uhr zu lösen. Punkt 17.00 Uhr begann der Deutschland-Sked, während dem DF0CP ein weiteres Spiel veranstaltete. Hier galt es aus den Lösungen zu fünf Aufgaben eine Telefonnummer zu bilden, um dann aus einer weiteren Aufgabe ein Schlüsselwort zu formen, das man bei dieser Telefonnummer angeben sollte. Leider waren wir bei diesem Spiel nur die Dritten.

Zwischendurch gestalteten wir unsere neue QSL-Karte für den alltäglichen Gebrauch, sowie die spezielle QSL-Karte für das diesjährige Jota.

Den weiteren Abend verbrachten wir mit dem Packet-Radio-Convers auf DB0EAM, dem Worldwide-Convers auf DB0LJ-1 und SSTV auf Kurzwelle. Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. Es wurde viel gelacht, gegessen und getrunken. Am frühen Morgen legten wir uns dann doch noch für ein paar Stunden schlafen.

Eine lustige Runde Am Sonntagmorgen, durch die Kirchenglocken geweckt, stärkten wir uns abermals mit einem deftigen Frühstück, um nach der Teilname am WAG-Contest den Funkbetrieb zu beenden. Jetzt ging es ans triste Abbauen, Aufräumen und Abwaschen. Doch auch das erledigten wir schnell und in gewohnter Sorgfalt.

Nach der Auswertung bleibt uns nun nur noch die Ausschau auf das nächste Jota.

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Gut Pfad und vy 73...

DL0AVH - Die Klubstation des Stammes Anselm von Havelberg

 


 

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