Freitag, 15.10.93 :

Nachdem wir die Stationseinrichtung (2m-Transceiver, Endstufe, RG-213-Kabel) von unserem OV (D 06, Berlin-Spandau) abgeholt und in unserem Turmzimmer deponiert hatten, fuhren wir alle nach Hause, um am nächsten Morgen ausgeschlafen am JOTA teilnehmen zu können.

Samstag, 16.10.93 :

Wir trafen uns um 11.00 Uhr und begannen eifrig, die Anlage im Kirchturm von St. Marien aufzubauen. Leider war es uns in diesem Jahr durch fehlende B-Lizenzen (heutige Klasse 1) noch nicht vergönnt, auf Kurzwelle nach JOTA-Stationen zu suchen. Deshalb mussten wir uns mit 2m (SSB / CW) und Packet Radio begnügen. Unsere 2m-Station bestand aus einem Icom 211E-Transceiver, einer 70W-Endstufe und einer Lang-Yagi in etwa 60 Meter Höhe.

Nach dieser Anstrengung stärkten wir uns erst einmal mit einem vorzüglichen Linseneintopf.

Danach schlossen wir die letzten Vorbereitungen ab: Wir bereiteten eine Deutschland- und eine Europa-Karte zum Markieren der erreichten Stationen vor und bemalten T-Shirts mit unserem selbstentworfenen QSL-Karten-Motiv. Außerdem wurden unsere JOTA-QSL-Karten zum Abschicken vorbereitet und ein Video über unsere Aktivitäten gedreht. Nach dem gemeinsamen Besuch der Abendmesse begannen wir dann mit ersten Funkversuchen. Leider mussten wir auf unsere ersten JOTA-Verbindungen sehr lange warten, da die Funk-Bedingungen auf dem 2m-Band eher bescheiden waren.

jota93 01

Sonntag, 17.10.93 :

Um 0.20 Uhr war es dann endlich soweit: wir waren auf DB0DA im JOTA-Convers QRV ! Im weiteren Verlauf der Nacht bekamen wir dann noch einige Verbindungen auf 2m, leider aber nur mit Stationen innerhalb Deutschlands. Die übrige Zeit der Nacht verbrachten wir unter anderem mit Computerspielen, zum Schlafen kamen wir in dieser Nacht kaum bzw. nicht. Auf DB0DA waren wir bis etwa 11.00 QRV. Leicht müde bauten wir die Anlage dann gegen 12.00 Uhr wieder ab.

Fazit:

Es war ein lustiges Wochenende, das uns allen viel Spaß gemacht hat, leider aber mit sehr wenigen JOTA-Verbindungen. Dies wird im nächsten Jahr hoffentlich besser !

Wir danken dem OV für die Bereitstellung der Gerätschaften und unserem Pfarrer für die Möglichkeit, den Kirchturm zu nutzen.   Dieser Bericht wurde auch im  Pfarrbrief unserer Gemeinde veröffentlicht, um so die Gemeindemitglieder über unsere Aktivitäten zu informieren.

Also dann GUT PFAD und See You on the Air in 1994 beim 37.JOTA Die Roverrunde des Stammes Anselm von Havelberg

 

pfarrbrief

   
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